Pal Berkovics
 
Willy Ketzer & Pal Berkovics
 
Pal Berkovics,
Inhaber der traditionsreichen Agentur "Promotion Produktion Show Service" in Köln kannte Eugen schon seit den 70-er Jahren, erinnert sich :

    "Eugen habe ich kennen gelernt über meine Verbindung zu dem rumänischen Komiker Mircea Krichan.

    Wir haben uns gleich gut verstanden. Seine Musik war einfach sensationell. Die Variationen waren auf der Welt einmalig. Er hatte soviel Herz. Eugen hatte immer einen warmen Blick zum Publikum. Auch seine Musiker brauchte er nur anzuschauen und sie wußten schon was jetzt kommen würde.

    Eine unserer großen Veranstaltungen war im Bundeskanzleramt unter dem Kanzler Helmut Kohl. Die Veranstaltung hieß "Musik kennt keine Grenzen". Wir hatten Musiker aus Ost und West zusammengestellt. Da waren auch Gregor, Herbolzheimer und viele andere Showgrößen dabei. Er spielte Beethoven und machte herrliche Späße mit seiner Musik, indem er immer wieder Elemente von Mozart einbaute. Dann wurde das Licht immer mehr zurückgedreht und spielte wunderbar in völliger Dunkelheit.

    In Berlin machten wir eine Veranstaltung "Eugen Cicero und 20 Pianisten". Da wurden in Berlin 20 weiße Flügel aufgestellt und Eugen dirigierte. Es war auch Rhythmus dabei und gab einen herrlichen Sound.

    Ein anderes Mal spielte Eugen bei dem ehemaligen Postminister Schwarz-Schilling bei der Telekom Einführung. Er spielte dann sehr originell "Wenn ich einmal reich wär" und hat auf den Börsengang der Telekom angespielt.

    Ich mochte sehr, wenn er mit Aladár Pege spielte. Bei einem solchen Konzert saß einmal Klaus-Jürgen Wussow neben mit und fragte, seit wann hast Du Petrus unter Vertrag. Pege hatte doch so einen langen Bart.

    Eugen hat sehr gerne gekocht. Einmal waren wir alle zusammen bei ihm in Zürich. Da war auch eine Erbin und Sängerin der Gershwin Brüder dabei. Mit der ist er in Frankfurt und Köln aufgetreten.

    Ich habe für Eugen auch den Kontakt zu Piano Firma Schimmel hergestellt. Colani hat das Design gemacht und Eugen hat den Flügel dann vorgestellt.

    Schade, dass Eugen nicht mehr da ist. Aber ich weiß, dass er uns zuhört. Er ist jetzt da oben und spielt mit all den großen Musikern wie Mozart und Beethoven.
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