Leopold Reisenauer
 
       
Leopold Reisenauer,
ist deutschstämmiger Rumäne und kam 1986 nach Deutschland. Er hat Musik studiert und ist ein Meister auf der Trompete. 1990 hat er Eugen Cicero kennengelernt und blieb mit ihm bis zu seinem Tode freundschaftlich verbunden. Er erzählt im März 2005:
    Ich bin 12.12.1958 in Hermannstadt geboren und habe Musik studiert und Trompete gelernt.

    Wie alle Musiker in Rumänien, war auch ihr sehr stolz auf Eugen Cicero, der im Ausland lebte und dort Karriere gemacht hatte. Daneben gab es nur noch Peter Herbolzheimer.

    Ich bin 1986 nach Deutschland gekommen, weil ich es in Rumänien nicht mehr ausgehalten habe. Als Deutschstämmiger hatte man immer Nachteile. Wir hatten damals ja noch ein repressives kommunistisches System.

    1989 ging ich nach Villingen in den Schwarzwald. Ich hatte dann die Idee in Donaueschingen, wo ich unterrichtete, einen Jazz-Club zu gründen.

    Über verschiedene Kontakte erfuhr ich, dass Eugen um diese Zeit in Trossingen Meisterkurse an der Hochschule geben wollte. Zu dieser Zeit studierte dort sein Sohn Roger. Es war mir sofort klar, dass das Eröffnungskonzert für den JAZZ-CLUB nur Eugen Cicero geben konnte.

    1990 habe ich ihn spontan angerufen und das Konzert verabredet. Er wurde begleitet von Ringo Hirth am Schlagzeug und Thomas Heidepriem am Baß. Das Konzert war ein großer Erfolg.

    1991 wir haben uns in der Schweiz bei ihm zuhause getroffen und verbrachten drei wunderbare Tage zusammen.

    1990 habe ich Decebal Badila nach Deutschland eingeladen. Durch mich hat er auf der Musikmesse in Frankfurt 1991 Eugen kennengelernt.

    Für mich ist Eugen Cicero einer der wunderbarsten Menschen, die ich kennengelernt habe und als Musiker unübertroffen. Ich vermisse ihn sehr!
<< zurück zur Übersicht weiter >>