Benny Bailey
 
 
Benny Bailey, Photo von Oskar Henn     1925 - 2005
 
Pressemeldungen zum Tod von Benny Bailey

Stuttgarter Zeitung online
schreibt am 03.05.2005

    Jazz-Trompeter
    Benny Bailey gestorben

    Amsterdam - Der amerikanische Jazz-Trompeter Benny Bailey ist gestorben. Der Tod ereilte den 79-Jährigen schon am 14. April in seinem Haus in Amsterdam, wie Freunde des Musikers am Dienstag mitteilten. Bailey kam am 13. August 1925 in Cleveland auf die Welt und studierte am dortigen Konservatorium Musik. Er entdeckte schließlich seine Liebe zum Bebop und spielte 1947 mit dem Protagonisten dieses freien und dynamischen Jazz-Stils, Dizzy Gillespie, zusammen. Anschließend spielte er fünf Jahre im Lionel Hampton Orchestra. 1953 verließ er die Band während einer Europa-Tournee und ließ sich in Schweden nieder. Allerdings blieb er bis zu seinem Tod aktiv und tourte auch regelmäßig durch Deutschland. Zu seinen beliebtesten Aufnahmen zählen seine explosiven Soli auf dem Album "Swiss Movement" aus dem Jahr 1970 sowie "The Satchmo Legacy", das vor fünf Jahren entstand.
    AP

    source: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/918216



Deutsche Welle
schreibt in der Rubrik Kultur, am 03.05.2005
    Jazz-Trompeter Benny Bailey gestorben

    Der Tod ereilte den 79-Jährigen schon am 14. April in seinem Haus in Amsterdam, wie Freunde des Musikers mitteilten. Bailey kam am 13. August 1925 in Cleveland auf die Welt und studierte am dortigen Konservatorium Musik. Er entdeckte schließlich seine Liebe zum Bebop und spielte 1947 mit dem Protagonisten dieses freien und dynamischen Jazz-Stils, Dizzy Gillespie, zusammen. Anschließend spielte er fünf Jahre im Lionel-Hampton-Orchestra. 1953 verließ er die Band während einer Europa-Tournee und ließ sich in Schweden nieder. Allerdings blieb er bis zu seinem Tod aktiv und tourte auch regelmäßig durch Deutschland.

    Zu seinen beliebtesten Aufnahmen zählen seine explosiven Soli auf dem Album "Swiss Movement" aus dem Jahr 1970 sowie "The Satchmo Legacy", das vor fünf Jahren entstand

    source: http://www.dw-world.de/dw/briefs/0,1574,1573150,00.html



Hamburger Abendblatt
schreibt am 04.05.2005
    Trompeter Benny Bailey tot

    Amsterdam - Der aus den USA stammende Jazz-Trompeter Benny Bailey, der unter anderem mit Dizzy Gillespie auftrat, ist, wie jetzt bekannt wurde, am 14. April in Amsterdam im Alter von 79 Jahren gestorben. Bailey entdeckte in den 40er Jahren seine Liebe zum Bebop, die er mit Gillespie teilte, und wurde später Mitglied in Lionel Hamptons Orchester. Auch Count Basie, Duke Ellington und Max Greger holten ihn an ihre Seite. dpa

    erschienen am 4. Mai 2005 in Kultur / Medien

    source: http://www.abendblatt.de/daten/2005/05/04/429438.html



Laika-Records
schreibt am 07. Mai 2005
    Jazz-Trompeter Benny Bailey gestorben

    Der amerikanische Jazz-Trompeter Benny Bailey ist tot. Er starb am 14. April in seinem Haus in Amsterdam. Sein Tod wurde erst jetzt bekannt.

    Benny Bailey kam am 13. August 1925 in Cleveland auf die Welt und studierte am dortigen Konservatorium Musik. Hier entdeckte er seine Liebe zum Bebop und spielte 1947 mit dem Protagonisten dieses freien und dynamischen Jazz-Stils, Dizzy Gillespie, zusammen. Mit ihm besuchte er in demselben Jahr auch zum ersten Mal Europa.

    1948 wurde Benny Bailey festes Mitglied im Lionel Hampton-Orchestra, das er 1953 verließ, um in Schweden sechs Jahre im Rundfunkorchester von Harry Arnold zu arbeiten. Kurz nach seiner Rückkehr in die USA reiste er mit der Quincy Jones Big-Band erneut nach Europa und etablierte sich hier im Radioorchester von Max Greger und im Radioorchester des Schweizer Rundfunks. In der ORF Big-Band trat er dann die Nachfolge von Art Farmers an.

    Europa wurde zu seiner zweiten Heimat: Er lebte in Rom, Genf und Berlin, seit 1983 zog es ihn jedoch dauerhaft nach Amsterdam.

    Benny Bailey wirkte bei zahlreichen Plattenaufnahmen mit (Count Basie, Peter Herbholzheimer, Phil Woods, Stan Getz, Sarah Vaughan, Miles Davis u.v.a.) und ging mit All-Star-Besetzungen und wechselnden eigenen Gruppen bis kurz vor seinem Tod auf Tourneen durch Europa und Amerika.

    Seit 1995 hat Laika-Records mit Benny Bailey zusammengearbeitet. Bei den Vorbereitungen und Aufnahmen seiner drei bei Laika-Records erschienenen Alben ("Angel Eyes", 1995; "I Thought About You", 1996; "I Remember Love"; 2003) konnten wir neben seinem außerordentlichen musikalischen Können auch seinen klugen Humor, seine Warmherzigkeit und Fröhlichkeit sowie sein von großer Menschlichkeit geprägtes Hoffen auf eine friedliche Welt kennenlernen. Er wird uns als Künstler und Mensch sehr fehlen.

    Benny Bailey wurde am 03. Mai 2005 in Amsterdam beerdigt.

    source: http://www.laika-records.com/RECORDS/Bailey.html



Jazz thing
schreibt am 13.05.2005

    Gestorben: Benny Bailey

    Wie vor kurzem Freunde von Benny Bailey bekannt gaben, starb der amerikanische Trompeter bereits am 14. April in seinem Haus in Amsterdam. Ernest Harold "Benny" Bailey verfügte über "eine phantastische Atemkontrolle, einen bemerkenswerten Tonumfang und die perfekteste Technik, die ich auf der Trompete kenne", sagte Quincy Jones über den Trompeter. Nachdem Bailey mit dessen Big Band 1959 auf einer Europa-Tournee gewesen war, etablierte er sich endgültig in Europa und lebte zuerst in Deutschland, später dann unter anderem in der Schweiz und Österreich. Bailey spielte in der ORF Big Band und war einer der herausragenden Solisten in der Kenny Clarke Francy Boland Big Band. Anfang der 1980er kehrte er für kurze Zeit in die USA zurück, lebte aber ab 1983 dann wieder dauerhaft in Europa. Seitdem war Bailey Trompeter in verschiedenen Rundfunkorchestern, spielte unter anderem mit Phil Woods, Bill Holman und Sarah Vaughan und nahm zahlreiche Platten unter eigenem Namen auf, wie zum Beispiel "While My Lady Sleeps" und "I Thought About You". Benny Bailey hätte am 13. August diesen Jahres seinen 80. Geburtstag gefeiert.

    Zusammengestellt von Axel Stinshoff und Martin Laurentius.

    source: http://www.jazzthing.de/news/050513/index.shtml




Trombone Page of the World
schreibt
    Benny Bailey,
    Trumpetist, born Aug. 13, 1925, Cleveland, OH - died April 14 2005, Amsterdam

    It is a bit ironic that Benny Bailey is best known for his contributions to the famous Eddie Harris/Les McCann Swiss Movement album,since he admitted later on that he did not care for funky music.

    An extroverted and highly expressive player who has mostly appeared in boppish settings, Bailey's longtime residence in Europehas resulted in him gaining less fame (although probably more work) than if he had spent more time in the US.

    Bailey had some training on piano and flute early in his career, switched permanently to trumpet, and studied at the Cleveland Conservatory of Music.

    In the early 1940s, he played with groups led by Bull Moose Jackson and Scatman Crothers. After gigging with Jay McShann, he was with Dizzy Gillespie's big band from 1947-48, and then became a key member of the Lionel Hampton Orchestra (1948-53).

    The trumpeter left Hampton during a European tour, settling overseas. He spent a long period in Sweden, working with Harry Arnold's big band (1957-59), recording with Stan Getz and touring with Quincy Jones (1959).

    A brief visit to the US in 1960 (during which he recorded a near classic album for Candid, (Big Brass) was followed by his relocation to Germany.

    Bailey has worked steadily during the past four decades, recording with Eric Dolphy in 1961, being featured with the Kenny Clarke-Francy Boland Big Band, touring with George Gruntz's Concert Jazz band, and in 1986 becoming a member of the Paris Reunion Band.

    In addition to the Candid date, Bailey has led sessions for many European labels, including Sonet, Metronome, Saba, Freedom, Enja, Ego, Hot House and Gemini, plus an American set in 1978 for Jazzcraft.

    But it is his explosive solos on "Cold Duck Time" and "Compared to What" from the Harris/McCann concert (now also available on video) that made him most famous.

    --Scott Yanow (AMG)

    source: http://www.trombone-usa.com/bailey.htm
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